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Das Kaffeetrinken und die Umwelt

Wir sind der Meinung, dass der Genuss von Kaffee die Umwelt nicht schädigen darf. Deshalb machen wir uns Gedanken, wie wir trotz ständig steigendem Kaffeekonsum die Umwelt schützen können. Umso stärker unser Unternehmen wächst, desto größter wird die Verantwortung gegenüber unseren Kunden aber auch gegenüber der Umwelt. In unserem heutigen Blogbeitrag wollen wir euch unsere Gedanken zu diesem Thema mitteilen.

Kaffeekapseln – nicht nur teuer, sonder auch schlecht für die Umwelt!

Im Jahr 2013 haben etwa sechs Millionen Deutsche Kaffee aus Kapseln konsumiert. Jeder weiß, dass Kaffeekapseln der Umwelt schaden. Medien schätzen, dass durch diesen Trend zwischen 4.000 und 13.000 Tonnen Müll zusätzlich entstehen.
Glücklicherweise hat sich dieses Konsumverhalten schon wieder geändert und der Trend befindet sich auf dem Rückmarsch. Noch ein Grund mehr sich zu freuen, dass wir keine Kaffeekapsel-Hersteller sind. Ganz im Gegenteil: wir bieten eine Alternative zu Kaffeekapseln: Unsere Kaffeevollautomaten, ohne die viele von euch den Arbeitsalltag nicht überstehen würden.

Verwendung von Kaffee

Die Verwendungsmöglichkeiten von Kaffee sind extrem vielseitig. Dafür haben wir einen ganzen Blogbeitrag reserviert: „10 coole Sachen die man mit Kaffee machen kann“ 
Wir verwenden Kaffee ausschließlich im Kaffeevollautomaten, um Kaffeespezialitäten zu kreieren. An unseren Kundenstandorten und Filialen haben wir zahlreiche Kaffeeautomaten aufgestellt, die wir befüllen, reinigen und regelmäßig warten. Die Kaffeeautomaten basieren entweder auf dem Bean-To-Cup (BTC)- oder dem Fresh-Brew-System.

  • Bean-To-Cup (BTC)-Kaffeeautomaten: Ganze Bohnen werden frisch gemahlen und aufgebrüht;
  • Fresh-Brew (FB)-Kaffeeautomaten: Verwendung von gemahlenem Kaffee da sich im Automaten keine Kaffeemühle befindet.

In beiden Fällen wird eine ganze Menge Kaffeesatz erzeugt. Dieser entspricht in etwa der Menge, die man in Form von Kaffeebohnen oder Kaffeepulver in den Automaten eingefüllt hat. Wie ihr wisst führt Kaffeesatz der Umwelt keinen Schaden zu, da es sich um Biomüll handelt. Trotzdem ist es schade, dass große Mengen Kaffeesatz einfach weggeworfen werden. Allein in Deutschland sind es jährlich ca. 20 Millionen Tonnen Kaffeesatz, die in den Biomülltonnen landen, und diese Zahl bezieht sich nur auf die Haushalte von privaten Verbrauchern.

Kaffeesatz – eine Goldquelle

Auf die Frage, wozu man Kaffeesatz verwenden kann, kommt den meisten ‚als Kompost im Garten‘ in den Sinn. Außerdem zieht er Regenwürmer an, die die alten Blätter zersetzen und sie als Humus wieder ausscheiden.

Kaffeesatz_Kompost

Kaffeesatz für die Pflanzen. ©123rf.com/Urheber : thamkc

Diese Idee hatte auch Starbucks. (Es geht hierbei um die Verwendung von riesigen Kaffeesatzmengen). Bisher ist Kaffeesatz von Starbucks als umweltschonendes Düngemittel leider nur in wenigen Coffee-Shops erhältlich, da die Recyclingbemühungen in vielen Filialen nicht erfolgreich umgesetzt worden sind. Es ist ein großes Ziel, das nur erreicht werden kann, wenn das Recyclen eine kollektive Arbeit und kein isolierter Vorgang ist. Warum konnte die Idee von Starbucks nicht in allen Coffee-Shops des Unternehmens umgesetzt werden? Ganz einfach: Weil gewerbliche Recyclingdienste nicht in allen Städten zur Verfügung stehen.

Gibt´s noch andere Ideen?

Aber sicher. Eine stammt sogar von einem deutschen Designer, der aus Kaffeesatz Kaffeetassen produziert. In Spanien gibt es sogar Designer und Hersteller, die aus Kaffeesatz Möbelstücke gestalten.

Diese Ideen sind das Ergebnis jahrelanger Versuche und harter Arbeit. Man muss die perfekte Mischung finden, sodass die endgültige Form nicht nur verwendbar, sondern auch möglichst ökologisch ist. Bereits der Herstellungsprozess muss umweltfreundlich sein, sonst macht auch das Recyclen keinen Sinn.

Das Beste kommt noch

Einige Pioniere in verschiedenen Großstädten weltweit (in den U.S.A., Großbritannien, Deutschland oder den Niederlanden) haben sich die Verwendung von Kaffeesatz anders vorgestellt: nämlich als Pflanzenerde für Genussessen (Gourmetpilze).

Gourmetpilze_aus_Kaffeesatz

Gourmet-Pilze aus Kaffeesatz. ©123rf.com/ Urheber : belchonock

Ein Großteil der Menschen lebt mittlerweile in Städten, wo Pflanzenerde nur begrenzt vorkommt. Was können wir also tun? Wir glauben, es ist eine gute Idee, mithilfe von Kaffeesatz zu mehr Pflanzflächen und Essgenuss in den Städten beizutragen, und die Umwelt dabei kaum oder gar nicht zu belasten. Die Pilzzüchter haben sich diese Idee ebenfalls sehr umweltfreundlich vorgestellt: Viele sammeln den Kaffeesatz in den Coffeeshops in der Nähe mit dem Fahrrad ein (ohne Abgase).

Fazit

Nach dem Befüllen und Reinigen von Kaffeeautomaten haben wir große Mengen Kaffeesatz zu entsorgen.

Kaffeesatz aus den Kaffeevollautomaten. ©Fikashop

Kaffeesatz aus den Kaffeevollautomaten. ©Fikashop

Es kommt darauf an, ob das Unternehmen, in dem unsere Automaten stehen, den Kaffeesatz selbst entsorgen möchte oder diese Aufgabe uns überlässt. In den meisten Fällen wird der Kaffeesatz an uns übergeben, was gleichzeitig bedeutet, dass unsere Logistikkosten für das Einsammeln äußerst gering sind.
Wir sind begeistert von der Idee, Kaffeesatz weiterzuverwenden und wollen mitmachen. Wie genau, wissen wir noch nicht, aber wir sind auf der Suche nach Ideen mit Potenzial ;-).
Hat euch unser Blogbeitrag gefallen? Für euer Feedback sind wir nach wie vor dankbar. Wir sind selbstverständlich auch über die sozialen Netzwerke zu erreichen.

One thought on “Das Kaffeetrinken und die Umwelt”

  1. Marko says:

    Mit dem Kaffeesatz meine Pflanzen im Garten zu düngen mache ich seit diesem Frühjahr. Es klappt wunderbar. Meine Tomaten, Salate und Gurken sind super lecker geworden. Lag evtl. auch ein wenig an der vielen Sonne in diesem Sommer. Aber ich hatte auch deutlich weniger Schädlinge und seit ich meine Sträucher mit Kaffeesatz dünge, habe ich auch deutlich weniger Probleme mit Ameisen.

    Mit Kaffeesatz zu düngen schon also nicht nur die Umwelt sondern ist auch super für die Pflanzen 🙂

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