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Eisenmangel durch Kaffeetrinken

Ihr leidet unter Eisenmangel und möchtet nun wissen, ob und wie viel Kaffee ihr noch trinken dürftet? Und was sollte bei einem Eisenmangel noch alles beachtet werden? In diesem Beitrag erfahrt ihr es!

Eisenmangel durch Kaffee?

Grundsätzlich gilt: Wer unter einem Eisenmangel leidet, der sollte weitgehend auf Tee und Kaffee verzichten oder seinen Genuss beträchtlich reduzieren. Denn durch das Tannin in den Getränken wird die Aufnahme von Eisen gehemmt.

Achtet ihr zudem darauf, dass nach einer Mahlzeit ca. zwei Stunden vergehen sollten, bis ihr wieder einen Kaffee trinkt.
Ansonsten wird die Aufnahme dieses Spurenelements beträchtlich behindert.

Kaffee und Eisenaufnahme: Was sollte noch beachtet werden?

Wird der Konsum von Schwarztee und Kaffee unverändert hoch gehalten, droht eine Verstärkung gesundheitlicher Beschwerden. Personen mit Eisenmangel sollten zudem besonders auf die Ernährung achten, damit das Eisen in ausreichender Menge zugeführt werden kann.

Warum entzieht Kaffee dem Körper Eisen?

Eisenmangel lässt sich generell meist auf eine einseitige Ernährungsweise zurückführen. Bei Frauen kann ein solcher Mangel jedoch auch durch eine besonders starke monatliche Blutung ausgelöst werden.

Sobald über einen längeren Zeitraum hinweg zu wenig Eisen aufgenommen wird, leeren sich die Eisenspeicher unseres Organismus.
Dann ist der Körper dringend auf die Zufuhr über Nahrungsmittel angewiesen.
Durch das Tannin in dem schwarzen Tee und im Kaffee wird die Aufnahme von Eisen jedoch gehemmt.

Personen, die sehr gut mit diesem Spurenelement versorgt sind, sind hingegen nicht auf eine zusätzliche Eisenaufnahme über die Nahrung angewiesen. Daher können sie ohne jegliche Bedenken und ohne schlechtes Gewissen Kaffee genießen.

Was sind die Symptome bei einem Eisenmangel?

Wer unter Eisenmangel leidet, fühlt sich häufig müde, schlapp und auch Schwindelgefühle und Konzentrationsstörungen können des Öfteren auftreten. Ferner kann es zu Ringe unter den Augen, zu diffusem Haarausfall, Entzündungen der Mundwinkel, blasser Haut und brüchigen Nägeln kommen.

Von Eisenmangel Betroffene sind außerdem häufig sehr anfällig für Infekte und leiden auch unter einer trockenen und spröden Haut.

Ein Eisenmangel kann mithilfe einer Ärztlichen Blutuntersuchung festgestellt werden.
In der Regel ist eine leichte Umstellung der jeweiligen Ernährung ausreichend, um den Eisenmangel zu beheben.

Esswaren mit viel Eisen

Frauen sollten ca. 15 Milligramm Eisen täglich aufnehmen. Bei Männern liegt dieser Wert bei ca. 10 Milligramm. Wie hoch die tägliche Eisenzufuhr ausfällt, ist jedoch auch von dem Alter sowie weiteren Umständen abhängig. So benötigen Schwangere beispielsweise 30 Milligramm am Tag. Während der Stillzeit liegt der Wert dann bei 20 Milligramm Eisen täglich.

Eisen aus tierischen Produkten wie beispielsweise aus Fleisch oder Wurst kann von unserem Körper übrigens am besten verwertet werden. Vegetarier sollten zu viel eisenreichem Gemüse wie etwa zu Roter Bete und Vollkorngetreide greifen. Auch in Hülsenfrüchten steckt viel von dem gesunden Spurenelement.

Die Aufnahme von Eisen bei den pflanzlichen Nahrungsmitteln wird dabei durch die organischen Säuren sowie durch das Vitamin C gefördert.
Daher empfehlen Ärzte häufig, ein Glas Orangensaft zusammen mit der Mahlzeit einzunehmen.
Auch ein Obstsalat als Dessert kann in diesem Zusammenhang sehr sinnvoll sein.

Zudem sollten Personen, die unter Eisenmangel leiden, regelmäßig den Arzt aufsuchen, um in dieser Hinsicht auf Nummer sicher zu gehen und weiteren Mangelerscheinungen vorbeugen zu können.

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