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Das Kaffeetrinken und der Bluthochdruck

Wie reagiert unser Körper nach Kaffeetrinken?

Ihr leidet unter Bluthochdruck und fragt euch nun, wie viel Kaffee ihr täglich trinken dürftet? Und was sagt eigentlich die Wissenschaft zu diesem Thema? In diesem Beitrag verraten wir euch Wissenswertes über das Thema „Kaffee Bluthochdruck Studie“ sowie weitere Auswirkungen von Kaffee auf unseren Körper!

Kaffee bei Bluthochdruck: Was ist dran?

Über kaum ein anderes Getränk wird so viel diskutiert wie über Kaffee: So soll das Lieblingsgetränk der Deutschen den Blutdruck erhöhen beziehungsweise senken. Dann werden ihm positive Auswirkungen auf das Herz zugesagt, andere wiederum behaupten, dass er sich negativ auf den menschlichen Organismus auswirkt.

Doch was davon ist wahr? Und kann Kaffee tatsächlich unsere Gesundheit unterstützen?

Besonders die Frage, welchen Einfluss Kaffee auf den Blutdruck hat, wird seit jeher heiß diskutiert. Kein Wunder, dass bereits unzählige Kaffee Bluthochdruck Studien erschienen sind. Die Studien jüngeren Datums kommen allerdings meist zu dem gleichen Ergebnis: Kaffee hat keinen Einfluss auf den Blutdruck.

So wurden bei der Studie der Hopkins-Universität in den USA 1.000 Männer über 30 Jahre hinweg beobachtet. Diejenigen, die während dieser Zeit regelmäßig Kaffee tranken, litten ebenso häufig unter chronisch hohem Blutdruck wie die Teilnehmer, die keinen Kaffee tranken. Dies liegt daran, dass Kaffee den Blutdruck nur kurzzeitig erhöht. All jene, die unter zu hohem Blutdruck leiden, sollten dennoch etwas vorsichtiger sein.

Ist koffeinfreier Kaffee bei Bluthochdruck eine sinnvolle Alternative?

Wenn ihr ein regelmäßiger Kaffeetrinker seid, dann ja. Auch dies hat eine Kaffee Bluthochdruck Studie gezeigt, die jüngst in der Schweiz durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Untersuchung liefen die Wissenschaftler die Teilnehmer entweder entkoffeinierten Kaffee oder Espresso trinken.

Bei den regelmäßigen Kaffeetrinkern zeigte sich nur dann ein Anstieg ihres Blutdrucks, wenn sie Espresso zu sich nahmen. Koffeinfreier Kaffee hatte hingegen keinerlei Auswirkungen. Allerdings zeigte sich bei den Probanden, die nur selten Kaffee tranken, eine kurzfristige Reaktion auf die beiden Kaffeesorten: So stieg deren Blutdruck selbst bei der koffeinfreien Variante um 12 mmHg an.

Bluthochdruck durch Kaffee: weitere Infos

Doch warum wirkt sich Kaffee kurzfristig auf unseren Blutdruck aus? Dies liegt an dem Inhaltsstoff Koffein, der unseren Blutdruck für ca. 20 bis 30 min um etwa 10 bis 20 mm Hg ansteigen lässt.

Was viele allerdings nicht wissen: Auch schwarzer und sogar grüner Tee haben übrigens diesen Effekt. Denn das in diesen Getränken enthaltene Theobromin weist die gleiche Wirkung auf.

Aus diesem Grund darf vor der Messung des Blutdrucks übrigens auch kein Tee oder Kaffee getrunken werden. Koffeinfreier Kaffee ist seitens der Ärzte jedoch ausdrücklich erlaubt.

Bei Bluthochdruck Kaffee trinken: was ihr sonst noch über den Kaffee und seine Folgen wissen solltet

Kaffee hat neben den Auswirkungen auf den Blutdruck übrigens noch weitere positive Effekte auf die körperliche Gesundheit:

  • So haben Studien beispielsweise erwiesen, dass sich Kaffee positiv auf die Galle auswirkt. Mit dem schwarzen Getränk kann das Risiko für Gallenkrebs und Gallensteine nämlich um ca. 45 % gesenkt werden.
  • Wer allerdings bei Bluthochdruck über einen Liter Kaffee täglich trinkt, kann seinen Homocysteinspiegel um 20 % erhöhen. Dies wiederum erhöht auch das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt.

Wollt ihr daher auf Nummer sicher gehen, dann greift ihr zu der entkoffeinierten Variante, die sich geschmacklich nicht groß von dem klassischen Filterkaffee unterscheidet.

Heutzutage ist Entkoffeinierter Kaffee wieder im Trend!

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