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Mein neues Hobby: Kaffee mahlen!

Die Qualität von Kaffee hängt neben der Kaffeebohne auch von der richtigen Vermahlung ab. Daher ist es wenig verwunderlich, dass das Kaffeebohnen mahlen die Grundvoraussetzung für die perfekte Zubereitung von Kaffeegetränken darstellt. Wollt ihr wissen, warum es so ist?

Kaffee mahlen: einige  Bemerkungen vorab

Beim Kaffee mahlen wird die Oberfläche der Bohnen für die Kontakte mit Wasser vergrößert. Die Zellstrukturen werden beim dem Zerkleinern des Mahlvorgangs aufgebrochen, was wiederum die Aroma- und Geschmacksstoffe freisetzt.

  • Abhängig vom Mahlgrad verändert sich die Oberfläche von Kaffee.
  • Je nach feinem oder grobem Mahlen werden somit unterschiedlich viele Aromastoffe gelöst.

Leicht flüchtige Aromen werden hierbei sofort freigesetzt – dies sorgt für den intensiven Kaffeeduft beim Mahlen.

Kaffee selber mahlen: Darauf solltet ihr achten

Warum muss Kaffee eigentlich überhaupt gemahlen werden? Erst durch das Zerkleinern der Bohne während des Mahlens können die flüchtigen Aromastoffe, die in der Zelle eingeschlossen sind, freigesetzt werden.

Zudem vergrößert sich beim Mahlen auch die Angriffsfläche für das Wasser – was wiederum einen besonders schnellen Transfer aller löslichen Anteile ins Wasser ermöglicht.

  • Der jeweilige Mahlgrad ist entscheidend für die Extraktionszeit.
  • Darunter versteht man die Zeit, welche das Wasser benötigt um sämtliche Inhaltsstoffe aus dem Mahlgut zu lösen.

Je nach gewünschter Zubereitungsart solltet ihr also den passenden Mahlgrad auswählen.

Kaffee selbst mahlen: weitere Tipps

Mittlerweile gibt es verschiedene Methoden in diesem Bereich. So gibt es in vielen Haushalten noch Mühlen mit einer Handkurbel und auch das Mahlen mit einem Mörser wird noch immer praktiziert. Allerdings wird der Kaffee weder fein noch besonders homogen gemahlen.

Kaffee grob oder fein mahlen

Besser sind da hochwertige Profimühlen, die entweder mit einem Kegel- oder einem Scheibenmahlwerk arbeiten.

  • Das Kegelmahlwerk besteht aus einem äußeren, starren Mahlkranz sowie einem beweglichen inneren Mahlkegel.
  • Die Einstellung des gewünschten Mahlgrads erfolgt über das Verstellen des äußeren Kranzes.
  • Hierbei werden die Bohnen mit ca. 400 bis 900 Umdrehungen je Minute zerkleinert.
  • Der Vorteil dieser Methode besteht in der geringen Erhitzung des Mahlguts.
  • Die Mahlleistung ist jedoch stark von dem Füllstand im Bohnenbehälter abhängig.

Scheibenmahlwerke wiederum bestehen aus gezahnten Mahlscheiben, die flach übereinander liegen. Diese sind feststehend beziehungsweise mit der Motorachse verbunden.

  • Der Mahlgrad lässt sich über die Regulierung des Abstands beider Scheiben zueinander einstellen.
  • Hierbei sind dank 1.600 Umdrehungen je Minute sehr schnelle Mahlzeiten möglich.

Den richtigen Mahlgrad beim Kaffee mahlen finden

Jede Zubereitungsart verlangt nach einem anderen Mahlgrad – nur so kann das Optimum an Säuren und Aromen aus den gerösteten Bohnen heraus gelöst werden.

Hierbei gilt: Je nach Kontaktzeit und Wassermenge muss die Oberfläche des Mahlguts kleiner oder größer ausfallen, der Kaffee somit feiner oder gröber gemahlen werden.

Gut zu Wissen:

  • Bei der Zubereitung im Vollautomaten oder in einer klassischen Siebträger-Kaffeemaschine beträgt die Kontaktzeit höchstens 25 bis 30 Sekunden.
  • Die Bohnen müssen also sehr fein gemahlen sein.
  • Noch feiner sollten sie für die Zubereitung von Spezialitäten wie türkischem Mokka ausfallen.
  • Dies liegt daran, dass das fast staubfeine Kaffeemehl direkt in dem Wasser aufgegossen wird.
  • Es dürfen somit keine Bröckchen mehr vorhanden sein.

Frisch gemahlener Kaffee…was für ein Duft! Nun wünschen wir euch viel Spaß beim ausprobieren!

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