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Kaffee und Blähungen

Ihr beobachtet seit längere Zeit, dass nach dem Genuss von Kaffee Blähungen auftreten? Nun fragt ihr euch, ob und wie dies zusammenhängt und was ihr dagegen tun könnt? Bei uns lest ihr alles, was ihr zu diesem Thema wissen solltet!

Morgens bis abends Blähungen?

Zunächst einmal: Bei jedem treten Blähungen auf – bis zu 15 Mal am Tag sind dabei völlig normal, so Experten. Peinlich ist es natürlich trotzdem – vor allem dann, wenn die Winde nicht mehr lautlos entweichen oder gar unangenehm riechen.

Gehen die Gase nicht ab, bläht sich unser Bauch auf. Dies liegt daran, dass beim Verdauen Gase freigesetzt werden.

Diese werden durch Bakterien in dem Dickdarm gebildet.
Dies geschieht dann, wenn die Bestandteile der Nahrung verstoffwechselt werden.

Die Luft, die dabei entweicht, besteht meist aus Wasserstoff, Methan und Kohlendioxid, die allesamt geruchlose Gase sind. Allerdings werden durch manche Lebensmittel wie etwa Lauch oder Zwiebeln auch Schwefelverbindungen freigesetzt – die nicht immer wie ein edles Parfum riechen.

Nach dem Kaffee morgens Blähungen?

Es gibt einige Lebensmittel, die Blähungen fördern. Dazu gehören neben Kohlgemüse, Lauch, Vollkornbrot auch Bohnen und alles, was viele Kohlenhydrate hat. Daher ist auch hin und wieder low carb als Auswahl bei Blähungen gut.

Getränke wie Bier und Sprudelwasser können das Auftreten von Blähungen ebenfalls beschleunigen. Dies gilt leider auch für das beliebte Heißgetränk Kaffee – wer daher die morgendliche Tasse genießt, muss unter Umständen mit anschließenden Blähungen rechnen.

Blähungen: Fructose und Laktoseintoleranz?

Übrigens werden Blähungen auch durch eine sehr gesunde Ernährung ausgelöst. Dies liegt daran, dass Vollkornprodukte und Lebensmitteln mit sehr vielen Ballaststoffen sehr häufig ebenfalls zu einer vermehrten Gasbildung führen.

Blähungen können jedoch auch auf eine Nahrungsunverträglichkeit zurückzuführen sein. Besonders bekannt sind in diesem Zusammenhang Unverträglichkeiten gegen Gluten (Zöliakie), Milchzucker (Laktoseintoleranz) und Fruchtzucker (Fructoseintoleranz).

So kann bei einer Laktoseintoleranz der Milchzucker nicht mehr in die einzelnen Bestandteile zerlegt werden. Neben den Blähungen kommt es deshalb auch zu Krämpfen und Bauchschmerzen.
Bei einer Unverträglichkeit gegenüber Gluten reagiert der Körper hingegen sehr empfindlich auf das Klebereiweiß Gluten, das vor allem in Getreide mit enthalten ist. Typische Beschwerden sind neben Blähungen auch ein Gewichtsverlust und chronische Durchfälle sowie Übelkeit.

Leidet ihr eurer Meinung nach zu häufig an Blähungen, solltet ihr dies bei eurem Arzt abklären lassen. Zudem solltet ihr ausprobieren, auf welche blähungsfördernden Lebensmittel ihr besonders empfindlich reagiert – in diesem Zusammenhang ist ein Ernährungstagebuch gut geeignet.

Kaffee bei Laktoseintoleranz

Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet, muss glücklicherweise nicht auf sein geliebtes Getränk verzichten. Denn die Milch kann einfach durch die laktosefreie Variante ersetzt werden, so dass sich die Gefahr von Blähungen erheblich verringert.

Fructoseintoleranz und Kaffee

Bei einer Fructoseintoleranz kann neben schwarzem und grünem Tee auch Wasser sowie Kräutertee unbedenklich getrunken werden. Dies gilt auch für Bohnen- und Getreidekaffee, so dass man auf sein Lieblingsgetränk keineswegs verzichten muss.

Bewährte Hausmittel gegen Blähungen

Gewürze wie Kümmel, Koriander und Fenchel beugen den Winden vor. In diesem Zusammenhang ist zum Beispiel Fenchel-Anis-Kümmel Tee gut geeignet, dem auch eine vorbeugende Wirkung nachgesagt wird. Alternativ dazu können auch Tropfen und Tabletten mit entschäumenden Substanzen wie beispielsweise Dimeticon eingenommen werden.

Achtet ihr zudem darauf, langsam zu essen und gründlich zu kauen. Denn dies erleichtert eurem Darm ebenfalls beträchtlich die Arbeit!

4 thoughts on “Kaffee und Blähungen”

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