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Teurer Kaffee = Guter Kaffee?

Fein, teuer, exklusiv. Doch warum sind diese Kaffeebohne so sauteuer? Ihr habt euch bestimmt schon mal gewundert, ob der Preis dahinten wirklich wert ist. In diesem Betrag findet ihr mehr über das Thema heraus.

Die teuerste Kaffeebohne

Guter Kaffee ist ein wunderbarer Hochgenuss und schon das unvergleichliche Aroma weckt unsere Lebensgeister. Daher ist es wenig verwunderlich, dass für manche Sorten hohe Preise gezahlt werden.

Der teurer Kaffee. Die teuersten Sorten der Welt

Besonders teuer sind Sorten wie Blue de Brazil oder Peruvian Gold, die beide aus Südamerika stammen. Dies ist jedoch nichts im Vergleich zu der Kaffeesorte Kopi Luwak, die von den indonesischen Inseln Sumatra, Sulawesi und Java kommt.

Kopi Luwak: der teuerste Kaffee der Welt

Von dieser Sorte werden lediglich 230 kg im Jahr hergestellt. Kein Wunder, dass für Kopi Luwak mittlerweile Preise von ca. 300 Euro je Pfund oder fünf Euro je Tasse gezahlt werden.

Was macht die teuerste Kaffeesorte so besonders?

Kopi Luwak wird mithilfe der Zibetkatze Paradoxurus gewonnen. Diese klettert mit Vorliebe in die Kaffeebäume und verspeist dort die besonders reifen Kaffeebohnen.

  • Diese können von ihr allerdings nicht verdaut werden, so dass sie weitestgehend unzerstört wieder ausgeschieden werden.
  • Sobald man die Außenhaut abschält und den inneren Kern röstet, kann man feststellen, dass durch die Enzyme im Verdauungstrakt der Katzen den Geschmack auf einzigartige Weise verändern.
  • Dies liegt wohl daran, dass den Bohnen bestimmte Bitterstoffe entzogen werden.

Der Geschmack von Kopi Luwak

Der teuerste Kaffee der Welt geht somit erst einmal durch den Verdauungstrakt – und dann erst in die Rösterei. Dieser „Umweg“ lohnt sich jedoch: Denn nicht nur Kenner sind von dem unvergleichlich vollen Aroma von Kopi Luwak begeistert.

  • Mittlerweile wird diese Methode im Labor nachgeahmt.
  • Allerdings ist man sich noch nicht ganz schlüssig darüber, wie genau der Prozess vonstatten geht.

Die Geschichte von Kopi Luwak und weitere Informationen

Lange Zeit galten die Katzen als unerwünschte Schädlinge, die sich an den Kaffeebohnen gütlich taten – bis man feststellte, was für ein Geschmack darauf resultiert.

Der Name stammt übrigens von Kopi, dem indonesischen Wort für Kaffee sowie von Musang Luwak, der örtlichen Bezeichnung für den wilden Fleckenmusang, auch Zibetkatze genannt.

Der Markenname Kopi Luwak ist geschützt und darf nur für diesen speziellen Kaffee von den indonesischen Inseln Java, Sulawesi und Sumatra verwendet werden.

Sie sind darüber hinaus auch auf den Philippinen, genauer gesagt in den Bergen von Südmindanao, zu finden. Dort vertreibt man sie unter dem Namen Coffee Alamid oder Philippine Civet Coffee.

  • Kopi Luwak ist eine Mischung aus Arabica-, Excelsa- und Liberica-Bohnen.
  • Mit diesem Namen werden ausschließlich die rohen Kaffeebohnen bezeichnet.

Einen echten Kopi Luwak auf Indonesien oder auf Mindanao zu bekommen, ist übrigens auch dort nicht sehr leicht. Denn die echten Bohnen können nur von einem Spezialisten unter dem Mikroskop oder mithilfe eines Aromaprofils im Zuge einer gaschromatografischen Analyse erkannt werden.

Darüber hinaus ist die Qualität dieser Kaffeesorte nicht gleichbleibend. Vielmehr hängt sie von der Art der gefressenen Kaffeebohnen ab.

  • Darüber hinaus spielt auch die Zeit, die die Kaffeebohne auf dem Boden gelegen hat eine Rolle.
  • Auch Niederschlag sowie die Trocknung üben einen großen Einfluss auf die Qualität aus.

Übrigens gilt Kopi Luwak vor allem außerhalb der Herkunftsländer als eine besondere Spezialität – in Indonesien oder auf den Philippinen hingegen nicht so sehr.

Zu Geburtstage, Jubiläum oder Firmenfeiern werden oft diese teuere Kaffeebohnen als ein besondere Geschenk vorgestellt.

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